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THEMENGEBIET
ERNÄHRUNG


Vitaminüberschuss durch Nahrungsergänzungsmittel?


Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine ungesunde Ernährung!

“Fünf Mal am Tag Obst und Gemüse essen, jeweils eine Hand voll“ – schon als Kind bekommt man dies oft zu hören.


Viele Menschen schaffen es aufgrund von Arbeit, Familie und Haushalt nicht, diese goldene Regel einzuhalten, die Folge daraus: Vitaminmangel. Um diesem Mangel vorzubeugen, bietet die Industrie zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel frei verkäuflich an. Die Einnahme von diesen Vitaminpräparaten können jedoch genau das Gegenteil – einen Vitaminüberschuss verursachen. Ab wann man von einer Überdosierung sprechen kann, ist schwer festzulegen, etwa die Dreifache Menge des Referenzwertes ist für den Körper unbedenklich.

Ein mögliches Symptom für einen Überschuss an Vitamin C ist z.B. Durchfall, bei Vitamin A kann es zu Kopfschmerzen, Schwindel und Erbrechen kommen. Bei Überschüssen an Vitamin A und Vitamin D ist es schon zu Vergiftungen gekommen. Die Einnahme zusätzlicher Vitaminpräparate sollte nur vorgenommen werden, wenn der Arzt einen Mangel festgestellt hat. Bei einer Erkrankung der Magenschleimhaut etwa kann der Körper das Vitamin B12 nicht im Darm aufnehmen. Auch Schwangeren wird von Beginn der Schwangerschaft an empfohlen, zusätzlich ein Folsäure-Präparat zu sich zu nehmen, da dies das Risiko von Fehlbildungen verringert. 


Wichtig:

Vitaminpillen können eine ungesunde Lebensweise nicht ausgleichen, da ihnen bestimmte Mikronährstoffe fehlen. Um Knochen, Muskeln und das Immunsystem zu stärken sowie Haut und andere Gewebe aufzubauen, werden Vitamine in Form von Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch, Milch und Getreide benötigt.