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Themengebiet Gesund Leben


Keimschleuder zu Hause


Unterwegs achten wir ständig darauf, nicht mit Keimen, Bakterien und Pilzen in Berührung zu kommen. Doch zu Hause wird die Vorsicht gerne fallen gelassen. Dabei gibt es hier größere Keimquellen als in der Öffentlichkeit.

Computermaus und -tastatur, das eigene Smartphone bzw. Telefon oder auch die Fernbedienung werden gerne beim Putzen vernachlässigt und damit zu riesigen Keimschleudern.

Das Positive: Viele der Mikroorganismen gehören zur eigenen Hautflora und sind damit ungefährlich. Andere Bakterienherde können jedoch krank machen.


Entgegen aller Annahmen sind Bad und Toilette noch am wenigsten mit Keimen belastet, da man diese am häufigsten säubert. Problematisch sind dagegen schon Spültaste, Toilettendeckel sowie Wasserhahn und Türklinken. Da diese direkt nach dem Klogang berührt werden, ist ordentliches Händewachen um so wichtiger.


Ein großer Klassiker für Bakterienherde ist die Küche. Grund dafür ist die hohe Feuchtigkeit. Gefahr Nummer eins sind Schwämme und Geschirrtücher. Aber auch Spüllappen und die Spüle selbst können gefährlich werden. Putzutensilien sollten alle drei Tage gewechselt werden. Den Aufwaschlappen sollte man zudem nach der Benutzung zum Trocknen aufhängen. Waschgänge in der Spülmaschine bei hohen Temperaturen sind zudem ideal, um die Keimbelastung zu senken.


Aber das sind noch lange nicht alle Keimquellen in der Küche.

Wie sieht es mit Ihren Arbeitsplatten und Schneidebrettern aus? Denken Sie daran, wie oft ungewaschene Lebensmittel, Einkaufstüten und die Handtasche auf den Flächen abgelegt werden. Und durch das Schneiden von Gemüse, Obst, Fisch oder rohem Fleisch entstehen Kerben, in denen sich ebenfalls Keime ansammeln. Deshalb sollte man die Flächen täglich mit heißem Wasser und Spülmittel abwischen. Was geht, kann auch im Geschirrspüler landen.


Den Abfalleimer nimmt man immer erst dann wahr, wenn dieser sprichwörtlich in die Nase steigt. Dann ist es jedoch aller höchste Eisenbahn, den Müll in die Tonne zu schaffen. Dank Essensresten und Bioabfall fühlen sich gerade im Sommer Bakterien und Ungeziefer pudelwohl. Es empfiehlt sich, den Müll extra in Tüten zu verpacken und sofort in die Tonne zu werfen.


Schon mal an die Kaffeemaschine gedacht? Die Kanne wird stets ausgespült. Doch wie sieht es mit dem Wassertank aus? Auch in Wasserresten können sich Keime ansammeln. Deswegen diesen immer mit einem Papiertuch trocken wischen und gerne alle paar Wochen mit Essig durchspülen. Die meisten Maschinenhersteller empfehlen übrigens, Geräte ungefähr alle 40 bis 80 Brühdurchläufe zu reinigen – oder wenigstens ein Mal im Monat.


Wer Haustiere besitzt, sollte auch auf Futternäpfen und dem Spielzeug ein Auge haben. Gerade bei den Futternäpfen können durch liegen gebliebenes Futter Schimmelpilze entstehen. Die sind weder für Herrchen noch das Tier gesund.


Zu guter Letzt: Auch die Waschmaschine kann zur Keimschleuder werden, wenn man stark belastete Textilien mit Niedrigtemperaturen wäscht. Putz- und Spüllappen sollten daher mit mindestens 60 Grad behandelt werden. Bleichhaltige Vollwaschmittel töten Bakterien schon bei 30 Grad ab. Desinfektionsmittel sind nur bei ansteckenden Krankheiten wie Magen-Darm nötig.


Wichtiger Hinweis:

Dieser Artikel beinhaltet nur allgemeine Hinweise und Informationen. Keinesfalls darf er zur Eigendiagnose oder Selbstbehandlung benutz werden. Er kann einen Besuch beim Arzt nicht ersetzen.