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Themengebiet Körper & Geist


Eisenmangel – auf welche Zeichen Sie achten müssen.


Wenn das natürliche Gleichgewicht aus den Fugen geraten ist – Nährstoffmangel erkennen

Am Anfang fällt es keinem auf – ein Mangel an Nährstoffen entsteht über einen längeren Zeitraum zumeist recht unauffällig. Erst wenn die ersten Anzeichen deutlich zu erkennen sind, wird der Nährstoffmangel bewusst. Trockene und blasse Haut, Haarausfall sowie spröde Nägel können erste Anzeichen für einen Eisenmangel sein. Der menschliche Organismus kann unzählige Spurenelemente und Nährstoffe eigenständig produzieren. Eisen jedoch muss der Mensch ganz bewusst durch die Nahrung aufnehmen. Der Körper benötigt das Eisen vor allem in Verbindung mit Blut – es ist an der Bildung von Hämoglobin beteiligt und spielt eine wichtige Rolle beim Sauerstofftransport. Im Allgemeinen kann man von drei Faktoren ausgehen, die den Eisenmangel begünstigen:

- Zu geringe Zufuhr: 

Wer häufig oder dauerhaft auf bestimmte Nahrungsmittel, insbesondere tierische Produkte, verzichtet, kann anfälliger für Eisenmangel sein.

- Vermehrter Bedarf: 

Dies ist vor allem in der Schwangerschaft und der anschließenden Stillzeit der Fall, denn hier muss nicht nur der eigene Körper versorgt werden, sondern auch das Kind, welches die zusätzlichen Nährstoffe zum Wachstum braucht.

- Verlust: 

Häufige Blutungen (z. B. Menstruation oder Menschen mit Magengeschwüren) führen zu einem geringeren Eisenhaushalt, aber auch Sportler verlieren über die vermehrte Schweißproduktion viele Spurenelemente.

Zu Beginn ist der Eisenmangel nicht wirklich ersichtlich, was es ein wenig problematisch macht, ein Nährstoffdefizit zu erkennen. Am Anfang kann sich der Körper noch selbst regulieren und es kommt zu kleineren Symptomen: Haarausfall, spröde Nägel, trockene und blasse Haut. Wird jetzt nicht der Eisenspeicher aufgefüllt, können ernstere Anzeichen vom Körper ausgesendet werden. Dazu gehört unter anderem Kurzatmigkeit, Konzentrationsstörungen, Schwindel und Kopfschmerzen, Nervosität und innere Unruhe bis hin zu Schwächeanfällen. Ein extremer Eisenmangel kann in seinen Auswirkungen einem Burnout oder Depressionen ähneln, denn der Betroffene wirkt antriebslos, müde oder gereizt. Deshalb ist es umso wichtiger, einem Eisenmangel vorzubeugen. Wer auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung achtet und im Falle eines zu hohen Eisenverbrauches zusätzlich welches aufnimmt, kann solch einen Mangel recht schnell abwenden. Über tierische Lebensmittel, aber auch grünes Blattgemüse, Kohl sowie Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte lässt sich der Eisenhaushalt gut auffüllen.


Wichtiger Hinweis:

Wer sich jedoch nicht sicher ist, kann bei einem Arztbesuch ein Blutbild erstellen lassen, um den Eisengehalt kontrollieren und sich von einem Arzt beraten zu lassen.