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Themengebiet Körper & Geist


Sucht oder Gewohnheit?


Schlechte Gewohnheiten und eine Sucht liegen eng beieinander. Doch wann hat man nur einen Tick und wann handelt es sich wirklich um eine Sucht?


Gewohnheiten laufen wie von selbst. Man bekommt es nicht immer richtig mit und alles läuft wie auf Autopilot. Was nicht verkehrt ist, denn mit diesem automatisierten Ablauf gewinnt unser Gehirn Zeit, sich größeren Dingen zu widmen. Gute Gewohnheiten werden gerne gesehen, doch selten angesprochen. Schlechte Gewohnheiten werden sogleich verteufelt. Ein Blick zu oft aufs Handy oder ein Stück Schokolade zu viel gilt sogleich als Sucht.

Dabei wird der Begriff viel zu schnell verwendet und tut denen unrecht, die genussvoll eine Gewohnheit leben, ohne ihr zur verfallen sowie denen, die tatsächlich an einer Sucht leiden.
Bei einer Sucht ist der Zwang, etwas zu nehmen oder zu tun so stark, dass man bereitwillig Gesundheitsschäden oder eine schlechtere Lebensqualität in Kauf nimmt. Als Beispiel: man spielt weiter exzessiv Onlinespiele und nimmt das Aus einer Beziehung hin oder man isst weiter süße und fetthaltige Lebensmittel, obwohl der Arzt ernsthafte Gewichtsprobleme diagnostiziert hat. Hinzu kommt, dass die Suchthandlung jedes Mal Dopamin ausschüttet, wodurch man ein Hochgefühl erlebt, welches man so oft und schnell wie möglich wieder erleben möchte.

Bei einer Sucht brauchen Betroffene professionelle Hilfe. Schlechte Gewohnheiten kann man dagegen schnell und mit etwas Selbstbeherrschung wieder ablegen.


Wichtiger Hinweis:

Dieser Artikel beinhaltet nur allgemeine Hinweise und Informationen. Keinesfalls darf er zur Eigendiagnose oder Selbstbehandlung benutz werden. Er kann einen Besuch beim Arzt nicht ersetzen.