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Themengebiet
Körper & Geist


Was hilft gegen Neurodermitis?


Kortikoid-Salben, Proaktive Therapie, Homöopathie und Co.

Bei Patienten die häufig Schübe haben und diese mit Kortikoid-Cremes bekämpfen leidet die Haut auf Dauer. Sie wird dünner und bekommt rötliche Streifen.

Um diesen Schüben vorzubeugen und den Verbrauch an Kortikoid-Salben zu verringern, wenden Hautärzte häufig Entzündungshemmer, die sogenannte proaktive Therapie an. Diese Therapie beinhaltet, die Ekzeme auch nach dem Verschwinden mit Kortikoid-Cremes weiterzubehandeln. Zweimal pro Woche, am besten über ein Jahr lang sollten die betroffenen Stellen weiterbehandelt werden, denn auch nach dem Abklingen einer Entzündung bleibt oft eine Rest-Entzündung zurück. Beendet man die Behandlung vorzeitig, kann die Entzündung schnell wiederkehren. Die Wirksamkeit dieser Therapie wurde bereits mehrfach in Studien belegt, die Anzahl der Schübe wurde verringert und es wurde weniger Wirkstoff benötigt. In schweren Fällen der Neurodermitis verordnen Ärzte meist Wirkstoffe in Tablettenform – sogenanntes Kortisol. Leider enthält dieses Präparat viele Nebenwirkungen.

Auch Neurodermitis-Diäten oder Homöopathie sind zur Therapie dieser Hautkrankheit sehr umstritten. Wenn es keine eindeutigen Zusammenhänge zwischen einer Neurodermitis und einer Unverträglichkeit gibt, sollte man sich in der Ernährungsweise nicht einschränken. Auch für naturheilkundliche Cremes und Salben, z.B. mit Aloe Vera, gibt es keine wissenschaftliche Bestätigung zur Heilung von Neurodermitis.